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	<title>Traumatic.de &#187; Marshall</title>
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	<description>Traumatic Electronic Music</description>
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		<title>Special: WOLFF-Interview</title>
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		<pubDate>Thu, 31 Oct 2002 21:19:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Traumatic</dc:creator>
				<category><![CDATA[Special]]></category>
		<category><![CDATA[CD]]></category>
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		<description><![CDATA[



Traumatic.de &#8211; Special: Interview mit WOLFF und                MARSHALL



Dies ist ein Interview mit WOLFF und MARSHALL


Frage1: Wie bist                du zur Musik gekommen? 

Musik beschäftigt mich eigentlich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<table style="height: 2019px; width: 95%;" border="0" cellspacing="2" cellpadding="2" align="center">
<tbody>
<tr>
<th class="head" colspan="2">
<div>Traumatic.de &#8211; Special: Interview mit WOLFF und                MARSHALL</div>
</th>
</tr>
<tr valign="top">
<td class="info" colspan="2">Dies ist ein Interview mit WOLFF und MARSHALL</td>
</tr>
<tr>
<td class="odd" width="50%" valign="top"><em><strong>Frage1: Wie bist                du zur Musik gekommen? </strong></em></p>
<blockquote>
<p align="justify">Musik beschäftigt mich eigentlich schon                  so lange ich denken kann. Als 10 jähriger habe ich schon                  verschiedene Experimente mit 2 Spur Bändern gemacht. Überspielt                  man beispielsweise eine Aufnahme etwas zeitversetzt auf die einzelnen                  Spuren erhält man interessante Echo- und Flanging Effekte.                  Mit solchen Effekten habe ich damals viel experimentiert. Von                  meinem ersten Geld habe ich mir dann auch gleich ein Keyboard                  gekauft und so wuchs mit der Zeit mein Equipment und damit auch                  meine Erfahrungen.</p>
</blockquote>
</td>
<td class="odd" width="50%" valign="top"><em><strong>Frage6: Wie stehst                du zu Softwaresynthesizern &#8211; wurden diese auch für die Songs                auf deiner CD &#8220;LAUT&#8221; verwendet?</strong></em></p>
<blockquote>
<p align="justify">Auf &#8220;Laut&#8221; habe ich so gut wie keine                  Softwaresynths verwendet. Viele Tracks sind ja &#8211; noch vor dem                  großen Software Boom &#8211; auf dem Atari entstanden. Softwaresysnths                  sind mir zu fummelig. Außerdem emulieren die meisten nur                  Hardwaresynths und warum sollte man eine Emulation verwenden,                  wenn man das Original hat.</p>
</blockquote>
</td>
</tr>
<tr>
<td class="odd" width="47%"><em><strong>Frage2: Welches Equipment benutzt                du? (hast du vielleicht ein Foto vom Studio?)</strong></em></p>
<blockquote>
<p align="justify">Das ist eigentlich nicht wichtig. Wenn man seine                  Technik beherrscht und eine konkrete Vorstellung von dem, was                  man machen möchte, hat, bekommt man aus so ziemlich jedem                  Teil einen brauchbaren Sound. Deshalb arbeite ich sehr unterschiedlich.                  Einige WOLFF Tracks entstehen komplett auf dem Notebook in Reason,                  was den Vorteil hat, dass man wirklich überall arbeiten kann.                  An richtigen Synthies und Effekten arbeite ich jedoch lieber.</p>
</blockquote>
<p><em><strong>Frage3: Laut deiner Infoseite ist WOLFF eigentlich dein Soloprojekt                &#8211; ist es denn eine Vorübergehende Sache oder ein Dauerprojekt?</strong></em></p>
<blockquote>
<p align="justify">WOLFF war zuerst gar nicht für die Öffentlichkeit                  bestimmt, sondern nur für mich selbst und für ausgewählte                  Freunde. Ich hatte begonnen 45 minütliche Klangcollagen für                  verschiedene Situationen aufzunehmen. Mit der Zeit entwickelte                  sich eine große Nachfrage und die Tapes wurden viel kopiert,                  so dass wir irgendwann beschlossen, eine CD zu veröffentlichen.                  Dabei bestand die Schwierigkeit vor allem darin, die vielen langen                  Tapes auf normale Songlänge zu kürzen.<br />
MARSHALL: Und es ist ein Dauerprojekt. Zumindest ist die zweite                  CD &#8220;Werkzeugbuch&#8221; in Arbeit und wird Ende des Jahres                  erscheinen &#8211; voraussichtlich&#8230;</p></blockquote>
</td>
<td class="odd" align="center" valign="middle"><img src="http://www.traumatic.de/de/images/wolff_blau.jpg" alt="" width="266" height="400" align="middle" /></td>
</tr>
<tr>
<td class="odd" width="47%" align="center" valign="middle"><img src="http://www.traumatic.de/de/images/wolff_logo.gif" alt="" width="60" height="57" align="middle" /></td>
<td class="odd" valign="top"><em><strong>Frage7: Hattest du eigentlich                mit deinem Soloprojekt schon Live-Auftritte?</strong></em></p>
<blockquote>
<p align="justify">WOLFF Auftritte gab es bis jetzt noch nicht,                  jedoch habe ich schon öfters darüber nachgedacht, wie                  man das WOLFF Konzept auf der Bühne umsetzen könnte.</p>
</blockquote>
</td>
</tr>
<tr>
<td class="odd" width="47%" valign="top"><em><strong>Frage4: Welche Synthesizer                liegen dir ganz besonders am Herzen und warum?</strong></em></p>
<blockquote>
<p align="justify">Ich verwende oft den Minimoog, MS20, K5000, K-Station                  und das Boss SE70. Besonders die Kombination aus analog und digital                  mag ich. Wobei der Moog mein liebstes Teil ist. Den habe ich schon                  seit 8 Jahren und seitdem habe ich keinen Track ohne Minimoog                  Sound gemacht &#8211; der passt einfach immer. In letzter Zeit haben                  alte Delay-Geräte einen besondere Anziehung auf mich. Ich                  habe 4 oder 5 Delays aus der digitalen Urzeit hier rumstehen.                  Damit kann man sehr schön atmosphärische Sounds machen.</p>
</blockquote>
</td>
<td class="odd" valign="top"><em><strong>Frage8: Welche Artists aus der                heutigen Zeit findest du gut bzw. welche Musik hörst du privat?</strong></em></p>
<blockquote>
<p align="justify">Ich höre fast alles was elektronisch ist.                  Viel Synthpop und EBM, aber auch Ambient Klassiker, wie FSOL und                  Orb. Ich muss raushören, dass jemand seine ganze Persönlichkeit                  in diese Musik gesteckt hat und das der Track nicht nur ein Job                  war, der nur gemacht wurde, um daran zu verdienen.</p>
</blockquote>
<p align="center"><img src="http://www.traumatic.de/de/images/wolff_laut_b.gif" alt="" width="183" height="203" align="middle" /></p>
</td>
</tr>
<tr>
<td class="odd" width="47%" valign="top">
<p align="left"><em><strong>Frage5:                &#8220;Ambient für Turmdrehkranführer&#8221; ist eine tolle                Bezeichnung für deinen Stil &#8211; für alle die es noch nicht                wissen sollten: Wie bist du dazu gekommen?</strong></em></p>
<blockquote>
<p align="justify">Sven : Die CD &#8220;Laut&#8221; ist allen Turmdrehkranführern                  gewidmet, die Tag für Tag sehr viel Zeit auf ihren Kränen                  verbringen. Die CD WOLFF &#8220;Laut&#8221; ist der Soundtrack für                  diese Situation. Die Titel stammen alle samt aus der Lehre der                  Turmdrehkranführer und wurden passend zum Turmdrehkrankonzept                  ausgewählt.<br />
MARSHALL: Übrigens war mein Onkel Ingolf zu Ostzeiten Turmdrehkranführer,                  ohne Scheiß jetzt. Der hat noch hilfreiche Tipps gegeben.                  Nebenbei: Er findet die Musik ebenfalls spitze.<br />
Iss ja auch kein Wunder <img src='http://www.traumatic.de/de/wb/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p></blockquote>
</td>
<td class="odd" valign="top"><em><strong>Frage9: Wie bist du an dein Know-how                über synthesizer gekommen?</strong></em></p>
<blockquote>
<p align="justify">Das habe ich mir alles selbst beigebracht. Viel                  ausprobiert und viel in Büchern gelesen. In der Vergangenheit                  habe ich mir viele Geräte gekauft, ausprobiert, wie sie funktionieren                  und dann wieder verkauft. Das ist auch ein großer Vorteil                  von Hardware: man kann sich die einzelnen Komponenten zusammenkaufen                  und nach und nach verkabeln. Bei Software sind ja viele Sachen                  schon fest vorgegeben, so dass man nur noch einschaltet und loslegt,                  ohne sich viele Gedanken über die genaue Funktionsweise zu                  machen. Wer verstehen will, wie ein Synthesizer wirklich funktioniert,                  dem würde ich einen kleinen modulare, wie den MS20 empfehlen.</p>
</blockquote>
</td>
</tr>
<tr>
<td class="odd" width="47%" align="center" valign="middle"><img src="http://www.traumatic.de/de/images/wolff_laut_a.gif" alt="" width="197" height="183" /></td>
<td class="odd"><em><strong>Frage10: Hattest du irgendeine musikalische                Ausbildung, wie z.B. Klavierunterricht?</strong></em></p>
<blockquote>
<p align="justify">Auch das habe ich mir selbst beigebracht. Eine                  Ausbildung wollte ich nie haben, da ich den Eindruck hatte, das                  man dort vor allem lernt, andere Sachen nachzuspielen, die eigene                  Kreativität bleibt dabei jedoch auf der Strecke.</p>
</blockquote>
</td>
</tr>
<tr>
<td class="odd" colspan="2" valign="top"><em><strong>Frage11: Wie bzw. womit              Arrangierst du deine Songs und womit nimmst diese auf?</strong></em></p>
<blockquote>
<p align="justify">Das hat sich in der letzten Zeit sehr geändert.                  Auf &#8220;Laut&#8221; ging es ja darum 45 minütige Tapes mit                  einer bestimmten Atmosphäre zu füllen. Da habe ich mir                  einige Loops vorbereitet und dann dazu analoge Sounds und Effekte                  moduliert. Es gab viele spontane Ideen und zufällige Passagen.                  Für die nächste Veröffentlichung &#8220;Werkzeugbuch&#8221;                  plane ich von Anfang an einen kurzen Track. Da gibt es feste Melodien                  und Sounds und auch eine feste Struktur. Dafür dauert die                  Produktion auch nicht 5 Jahre.</p>
<p align="justify">
</blockquote>
</td>
</tr>
<tr>
<td colspan="2">hier gehts zur Homepage von <a href="http://www.electronic-music.org/" target="_blank">PATENBRIGADE: WOLFF</a></td>
</tr>
</tbody>
</table>
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