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Synth Tutorial: Wind, Effekt

In vielen Musikproduktionen – ob alt oder neu – findet man die verschiedensten Effekt-Sounds: vom „Duracell kling-klang-klung“ bis zum schaurigen Unwetter, welches mit viel Wind daherkommt. Und mit diesen „Wind“ werde wir uns jetzt ein bisschen mehr beschäftigen.

Hiweis: Hierbei handelt es sich um ein älteres Tutorial, welches ich auf meiner alten Webseite im Jahre 2003 erstellt hatte.

Zuerst muss ich erstmal voraussetzen, das ihr bereits eine gewisse Berührungspunkte mit einem  Synthesizer hattet. Falls ihr jedoch überhaupt nichts mit den im folgenden Text befindlichen „Fachwörtern“ anfangen könnt, bitte ich euch nicht den Mut zu verlieren. Denn ein Glossar mit den wichtigsten Wörtern aus der Synthesizer – Programmierung und weitere hilfreiche links findet ihr hier. Ausserdem sind im Text ein paar Begriffe mit unserer internen Datenbank verlinkt
So – jetzt geht es erstmal munter weiter….

Hier ist erstmal die gesamte standard Synth-Oberfäche:
Der Windsound besteht eigentlich nur aus „weissem rauschen„, LP-Filter, 1xLFO (der steuert per Zufall (random) das LP Filter), und den typischen „ADSR“ – Hüllkurven.
Der Oszillator A interessiert uns überhaupt nicht, also drehen wir den A/B mixer (hier MIX) auf den zweiten Oszillator (B) und stellen dort die Wellenform auf NOISE.
Hier sind die Einstellungen für das Filter:

Mode: LP 12 (kann wahlweise auch 24 sein wobei der 24 mir persönlich zu steil ist)

Cutoff: 24 (wir erinnern uns: die Skala geht von 0 – 127)
Resonance: 56
Envelope: -11 (hier geht die skala von -64 bis +64)

so als nächstes sollten wir uns mal die Filter Envelope -Sektion vornehmen.
Hier habe ich die folgenden ADSR Einstellungen benutzt:

A ttack: 0
D ecay: 60
S ustain: 26
R elease: 124
Velo–>Depth: 35dies ist also der Verlauf des Filters ?ber die Zeit….

Nun, jetzt kommt der Amp-Envelope Part:

A ttack: 40 (der Effekt soll ja langsam „reinfaden“)
D ecay: 62
S ustain: 127 (bewirkt das bei gehaltener taste die Lautst?rke nicht verringert wird)
R elease: 45 (sobald die Taste wieder losgelassen wird, fadet der sound aus)
Velo–>Depth: 36

So nun kommt der LFO (Low Frequency Oscillator)
Dieser Oszillator soll jetzt unser LP Filter langsam in zufälligen Tiefen.- und Höhenlagen „sweepen“ lassen…
Dafür habe ich die folgenden Einstellungen vorgenommen:
LFO1:Wave: Random (RND)
Rate: 46
Depth: -42 (ist halt Geschmackssache)

Destination: Filter (ist ja klar, oder?)

Die grafische Oberfläche des Synths gehört zum SysEx Editor „Change It“ von Jürgen Moßgraber.

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